Mehr Beschäftigte - aber trotzdem Armut

Erhöhung der Beschäftigungsquote

reicht nicht aus, um Armut zu überwinden

„Es reicht nicht aus, die Beschäftigungsquote zu erhöhen, um Armut in Deutschland zu überwinden“, kritisiert Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes das Nationale Reformprogramm der Bundesregierung, das heute bei der Europäischen Kommission eingeht.

Die Maßnahmen zur Verringerung von Armut beschränkten sich zudem darauf, Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren. Qualität und Vergütung der Arbeit blieben außen vor. „Ziel muss es sein, prekäre Beschäftigungen zu vermeiden und gute Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen“, betont Loheide.

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Frühjahrssammlung 2012


Ca. 180.00 Menschen

ohne Arbeit

ringen in Bayern mit der

Aussichtslosigkeit

ihrer Situation

DIAKONIE Frühjahrssammlung
19. – 25. März 2012

Viele Menschen kämpfen gegen die wachsende Aussichtslosigkeit ihrer Situation.

Die Diakonie unterstützt sie dabei in den Beratungsstellen und sozialen Beschäftigungsinitiativen. Hier erhalten sie die Chance, sich beruflich zu qualifizieren, persönlich zu stabilisieren und auf dem regulären Arbeitsmarkt zu integrieren.

Auch in und um Landshut gibt es immer noch große Probleme auf dem Arbeitsmarkt mit der Langzeitsarbeitslosigkeit und der damit verbundenen Armutsgefährdung!

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A R M U T

Armut

Laut einer Studie des Deutschen Insituts für Wirtschaft (DIW) vom Februar 2010 leben 11,5 Millionen Menschen (14 % der Bevölkerung) unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle von 60 % des  Medinan Einkommens. Diese beträgt 925 € für Alleinstehende.
In der Gruppe der 19 bis 25-Jährige ist das Armutsrisiko mit 25% überproportional hoch und in den letzten zehn Jahren im Vergleich zu den anderen Altersgruppen am stärksten gestiegen.
22% der Paare mit drei und 26% der Paare mit vier und mehr Kindern haben ebenfalls ein überproportionales Armutsrisiko. 40% der Alleinerziehenden galten 2008 als einkommensarm. Auch hier gab es seit 1998 eine überdurchschnittliche Zunahme.
Im September 2010 erhielten 6,6 Millionen Hilfebedürftige in 3,5 Millionen Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II („Hartz IV“). Sie sollen  erwerbsfähige Mitglieder der Bedarfsgemeinschaften wieder in Arbeit bringen.

Die Statistiken zeigen aber, dass eine reine Fokussierung auf die Vermittlung in den Arbeitsmarkt nicht ausreicht, um Hilfen nach dem SGB II zu gestalten.
Die Zahlen zur Armutsgefährdung anhand der relativen Einkommensverteilung geben deutliche Hinweise über Ungerechtigkeiten bei der gesellschaftlichen Verteilung von Einkommen. Sie zeigen aber auch, in welchen Lebenskonstellationen besondere Problemlagen entstehen können.

Unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle finden sich Menschen mit völlig unterschiedlichen Lebenslagen: vorübergehend Erwerbslose und Langzeiterwerbslose, Menschen mit und ohne Kinder, Alleinerziehende und Ehepaare, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, prekär Beschäftigte und Studierende mit guten Zukunftsaussichten.
Kriterien wie fehlende soziale Netzwerke, Ohnmachtserfahrungen, fehlende Bildungschancen, verfestigte materielle Armut ohne berufliche Entwicklungsperspektive, Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen oder auch spirituelle Armut müssen daher bei einer umfassenden Betrachtung von Lebens- und Problemlagen herangezogen werden.

Die Diakonie will von Armut Bedrohten oder in Armut Lebenden helfen, sie unterstützen und befähigen, einen Ausweg aus der Armutserfahrung oder Armutsgefährdung zu finden. Auch darum ist Teilhabegerechtigkeit im Sinne von Befähigungsgerechtigkeit ein zentraler Anspruch der Armutsbekämpfung.

Auch die Diakonie Landshut und vor allem die Arbeitsprojekte leisten gute Arbeit in der Vorbeugung von Armut. In unseren Arbeitsprojekten beschäftigen wir über 150 Menschen mit den verschiedensten Handikaps und Vermittlungshemmnissen.
Einen sehr großen Teil davon in versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen.
Leider schrumpft die Unterstützung durch die staatlichen Stellen und erschwert uns diese Arbeit.
Aus diesem Grund sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, Unterstützung die Sie mit Geld- und Sachspenden aber auch als Kunde in unseren Gebrauchtwarenhäuser oder bei unseren Dienstleistungen erbringen können.
Wir und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken sich recht herzlich bei unseren Gönnern, Spendern und Kunden!

Vergelt's Gott

 Quelle des Hauptartikel: DIAKONIE Bundesverband

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Wir danken den ökumenischen Kollegen der Caritas für diesen schönen Film. 

Eine treffende Predigt unseres Landesbischof

Heinrich Bedford-Strom evangelischer Landesbischof von Bayern

Bayerischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm & LINK zur Landseskirche

„Brich dem Hungrigen dein Brot,
und die im Elend ohne Obdach sind,
führe ins Haus!"

Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug beschließen. Dann wirst du rufen, und der Herr wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich. Wenn du in deiner Mitte niemanden unterjochst und nicht mit Fingern zeigst und nicht übel redest, sondern den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. Und der Herr wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken, und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt. Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen hat, und du wirst wieder aufrichten, was vor Zeiten gegründet ward.“

Über diesen Bibeltext (Jes. 58, 7-12) predigte unser Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm beim Jahresempfang des Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer in München.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie komplette Predigt.

Der Bayerische Rundfunk bei den Diakonie Arbeitsprojekten

Bayerisches Fernsehen

berichtete live

vom Hab & Gut

Gebrauchtwarenhaus


Der 8. Dezember war für die Arbeitsprojekte der Diakonie fast wie der verspätete Nikolaustag oder auch der verfrühte Besuch des Christkinds, denn die zwei Livesendungen waren wie ein großes Geschenk für diese sozialen Einrichtungen des diakonischen Werkes.


Die anerkannt gute Arbeit von vielen sozialen Trägern wie Arbeiter-Wohlfahrt, Caritas und auch der Diakonie ist immer mehr gefährdet, weil die Finanzmittel fortwährend knapper werden.

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Der evangelische Landesbischof und die Landeskirche rügen die Sparmaßnahmen der Bundesregierung bei den Job-Centern!

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof kritisiert Einsparungen bei Arbeitsagentur

München (epd). Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat die von der Bundesregierung beschlossenen Einsparungen von 17 Milliarden Euro bei der Bundesagentur für Arbeit kritisiert. Wenn die Politik so drastisch die Gelder kürze, müsse sie auch sagen, "auf welche Weise etwa benachteiligten Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen geholfen werden soll", forderte Bedford-Strohm beim Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in München laut Redemanuskript.

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Foto & Film für diesen Beitrag: Friedemann Preu Sozialpfarrer beim  KDA

Position der Diakonie zur Arbeitsmarktpolitik


Diakonie lehnt arbeitsmarktpolitischen Kahlschlag der Bundesregierung ab

Berlin (DWEKD) - Bei der geplanten Arbeitsmarktreform bleibt nach Ansicht der Diakonie das „Fördern“ von Arbeitsuchenden auf der Strecke.

„Die massiven Einschnitte bei den Angeboten der öffentlich geförderten Beschäftigung im Gesetzentwurf sind eine Katastrophe für die betroffenen Menschen“, sagt Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier anlässlich der heutigen Debatte im Bundestag. „Diese Fördermöglichkeiten sind Voraussetzung dafür, dass Langzeitarbeitslose den Weg in die Arbeitswelt zurück finden können.“

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DEINE HILFE FÜR ARBEITSLOSE

 

Anschluss verpasst?

Mit 1+1 zu Ausbildung und Arbeit

Sind Sie auch schon mal auf den Bahnsteig gerannt und haben dann doch nur noch die Schlusslichter des ausfahrenden Zuges gesehen? Anschluss verpasst!

„Anschluss verpasst “ lautet auch das Motto der diesjährigen Kampagne „1+1 - mit Arbeitslosen teilen “. Es gibt viele Gründe bei der Bahn den Anschluss zu verpassen: Der Fahrplan wurde geändert, der Zug hält nicht an meiner Station, vielleicht ist auch das Tempo einfach zu hoch, um den persönlichen Anschluss noch zu bekommen.
Auch beim Übergang von der Schule in die Ausbildung oder von der Ausbildung ins Arbeitsleben können viele den Anschluss verpassen. Die Gründe sind sehr unterschiedlich. Damit insbesondere Jugendliche trotz verpasstem Anschluss Ausbildung, Arbeit und eine Perspektive finden, ist es gut, dass es „1+1“ gibt.
Nicht den Anschluss verpasst haben dank der Aktion „1+1 – Mit Arbeitslosen teilen “ vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Sie erhalten in der Werkstatt R 18 Fahrradservice der Evangelischen Jugend in München eine zweijährige Theorie reduzierte Ausbildung zum Fahrradmonteur. Dabei werden sie sozialpädagogisch unterstützt.

Die Aktion „1+1“ trägt mit einem Zuschuss aus dem Solidaritätsfonds zur Finanzierung dieser vier Ausbildungsplätze bei.
Die Aktion „1+1“ konnte im vergangenen Jahr 41 Ausbildungsplätze für Jugendliche fördern, dazu noch „Schnupperlehren “ in den Jugendwerkstätten Augsburg, Regensburg und Fürth. Allein im Bereich der Jugendlichen half die Aktion 220 jungen Menschen, den Anschluss im Berufsleben nicht zu verpassen.

Dieses Jahr setzt die Aktion „1+1 – Mit Arbeitslosen teilen“ ihren Schwerpunkt auf die Ausbildung und Arbeit für junge Menschen. Daneben fördert diese erfolgreiche Aktion auch weiterhin in vielen Projekten Arbeitsplätze für ältere Menschen, die ebenfalls immer noch wenig Anschlusschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben.
Die Arbeitsplätze für Jugendliche und ältere Menschen wurden durch die vielen Spenden möglich. Die Evang.-Luth. Kirche in Bayern wird ihr Engagement für arbeitslose Menschen fortsetzen und die Spenden weiterhin verdoppeln.

Unterstützen Sie auch in diesem Jahr die Aktion „1+1 Mit Arbeitslosen teilen” und helfen Sie mit, dass möglichst viele Menschen wieder Anschluss zu Ausbildung und Arbeit bekommen können.

Spendenkonto:
Sparkasse Landshut
Kto.Nr. 23590
BLZ 743 500 00
Stichwort: 1+1 Mit Arbeitslosen teilen.

Wir leiten die Spenden an die Aktion 1 + 1 weiter.
Vielen Dank

Auch wir dürfen uns bei der Aktion 1+1 für die Förderung unser Projekte bedanken!
Das Team der DIAKONIE Arbeitsprojekte Landshut.

WIR WÜNSCHEN UNS MEHR SOLIDARITÄT !

Zum Nachdenken

Unsere Aufgabe sehen wir darin, Menschen zu helfen!


Zu helfen, indem wir versuchen, den Menschen Chancen zu eröffnen und sie dabei unterstützen, diese auch zu nutzen. Chancen, bei der Bildung, Chancen  auf sinnvolle Beschäftigung, Chancen wieder im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Mit unseren verschiedenen Projekten sind wir dabei recht erfolgreich.
Bitte helfen Sie uns dabei, durch Ihre Einkäufe in unseren Läden, aber auch durch Ihre Sach- und Geldspenden.
Wir werden bemüht sein, Sie auf dieser Seite aktuell zu informieren.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!